Auf diesen Stühlen sitzt die Welt!

Topqualität made in Germany.

 

Auf diesen Stühlen sitzt die Welt!

Topqualität made in Germany.

Erwin Stechert
Erwin Stechert
Joachim Stechert
Joachim Stechert
Franz Stegner und Eva-Maria Stechert-Stegner
Der Beginn: Die Zentrale in Wilhermsdorf
Der Beginn: Die Zentrale in Wilhermsdorf
Historie

1954
Der aus Berlin stammende Baukaufmann Erwin Stechert, der durch den 2. Weltkrieg nach Wilhermsdorf kam, gründete das Unternehmen. Anfangs werden in einer Garage, später in einer Holzbaracke, Türschlösser, Kinderwagen-Zierleisten und Möbelbeschläge hergestellt.

1958

Sohn Joachim Stechert übernimmt die Firma, die sich jetzt auch mit der Verarbeitung und Veredelung von Stahlrohren für Stühle, Bänke und Tische beschäftigt.

1966

Am 1. Oktober wird Franz-Stegner als Vertriebsmitarbeiter angestellt.

1969

Ein Schicksalsjahr für das kleine Unternehmen. Trotz guter Umsatzzahlen gerät es in wirtschaftliche Turbulenzen. Am 31. Mai erliegt Inhaber Joachim Stechert im Alter von nur 39 Jahren einer schweren Krankheit. Franz Stegner und die Witwe Eva-Maria Stechert übernehmen gemeinsam die Geschäftsführung und wagen einen Neustart. Erste Investitionen in moderne Maschinen werden getätigt.

1971

Der unermüdliche Einsatz von Franz Stegner trägt Früchte und es kann bereits ein Umsatz von über einer halben Million Mark verbucht werden.

1972

Umstellung vom Metallwaren-Zulieferbetrieb auf Produktion von Stühlen und Tischen. Kauf des 4000 qm großen Geländes an der Hubstraße in Wilhermsdorf. Errichtung einer eigenen Produktionshalle.

1973
Stapelstuhl Modell 909 geht in Produktion und wird zum Klassiker, der noch heute zu dem Sortiment gehört.

1974
Errichtung einer Polsterei. Stechert erhält Großaufträge für Stühle von der Bundeswehr sowie über Barhocker von den Handelsriesen METRO und MASSA.

1979
Umwandlung in eine GmbH. Franz Stegner und Eva-Maria Stechert werden geschäftsführende Gesellschafter.

1983
Franz Stegner und Eva-Maria Stechert heiraten.

1991
Die Stechert Stahlrohrmöbel GmbH expandiert weiter. Im ca. 10 km entfernten Trautskirchen wird das 8000 qm große Areal einer ehemaligen Spielwarenfirma erworben. Seit 1991 Erweiterung des Betriebsgeländes auf über 73.000 qm.

1993
Erwin Stechert jun. wird neben Franz Stegner und Eva-Maria Stechert-Stegner geschäftsführender Gesellschafter.

1995
Einstieg in den Bereich der Sportstättenbestuhlung.

1999
Mit der Bestuhlung des Berliner Olympiastadions erhält Stechert den ersten Großauftrag im neuen Produktsegment.

2000
Das Berliner Olympia-Stadion wird für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland saniert und ausgebaut. Stechert liefert über 70.000 Klappsitze.

2003
Franz Stegner wird für seine unternehmerische Leistung und sein soziales Engagement das Bundesverdienstkreuz am Bande durch Bundespräsident Johannes Rau verliehen.

2004
Stechert feiert sein 50jähriges Firmenjubiläum. Der Marketingverein "Die Region Nürnberg" zeichnet das Unternehmen mit dem Jobstar aus. Ausbau des Vertriebes für den Objektbereich in Deutschland mit regional agierenden Gebietsverkaufsleitern.

2006
Der Deutsche Bundestag wird mit Stechert-Stühlen ausgestattet, unter anderem im Paul-Löbe-Haus.

2008
In Vorbereitung auf die Fußball WM 2010 geht Stechert eine Partnerschaft mit dem südafrikanischen Unternehmen PABAR PTY Ltd aus Johannesburg ein.

2009
Die Stechert Middle East Trading FZE in den VAE wird gegründet.

2010
Fußball-WM Südafrika: In fünf der zehn Austragungsstadien werden Stechert-Stadionsitze eingebaut.
Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ehrt Franz Stegner mit dem bayerischen Mittelstandspreis.
Die Familie Stechert-Stegner gründet eine Stiftung um Kunst und Kultur, Denkmalpflege, Soziales und Sport zum Gemeinwohl der Bevölkerung, nachhaltig zu fördern.
Die Stechert Stahlrohrmöbel GmbH übernimmt das Namens-Patronat für die drittgrößte bayerische Multifunktions-Halle, die Bamberger Stechert-Arena.

2011
Als erster Stadionsitz wird das Modell "Copacabana" mit dem international renommierten Designpreis "reddot design award 2011: honourable mention" ausgezeichnet. Im gleichen Jahr folgt die Auszeichnung mit dem "iF product design award 2012".
Stechert startet eine Kooperation mit der WRK GmbH, einem internationalen Spezialisten für Podestkonstruktionen, Hörsaalgestühl und Tribünensysteme. Die gemeinsame Vertriebsgesellschaft STW wird gegründet.

2012
Matthias Schuh wird neben Franz Stegner, Eva-Maria Stechert-Stegner und Erwin Stechert zum Geschäftsführer ernannt.

2014

Stechert feiert 60-jähriges Firmenjubiläum. Stecherts "Synfo" gewinnt den iF product design award und wird für den German Design Award nominiert. Stechert stattet ein Drittel der WM-Stadien in Brasilien mit hochwertigen Sitzen aus (Manaus, Recife, Curitiba, Cuiaba). Mit dem Berliner Fernsehturm, der Otkrytije Arena von Spartak Moskau sowie dem Stage Theater an der Elbe in Hamburg realisiert die Stechert Gruppe weitere großartige Referenzprojekte.

2015

Überraschend verstirbt der langjährige Geschäftsführer und unermüdliche Motor des Unternehmens, Franz Stegner, im Alter von 78 Jahren. Fast 50 Jahre leitete er die Geschicke bei Stechert. Fortan bilden Erwin Stechert und Matthias Schuh das Führungsduo.

2017

Das Unternehmen gerät ins Wanken. Im Oktober 2017 ist eine Insolvenz nicht mehr abzuwenden.

2018

Auf diesen Stühlen sitzt die Welt - auch in Zukunft!

Das Traditionsunternehmen bleibt bestehen: Ende 2017 übernehmen die erfahrenen Fürther Unternehmer Wilhelm Daum und Lauri Jouhki die Geschäftsbetriebe und gründen die STECHERT GmbH. Der Firmensitz wird nach Trautskirchen verlegt, wo sich bereits seit 1998 das Herzstück, die Metallfertigung, befindet.

Für die neue strategische Ausrichtung setzt Stechert auf seine seit jeher erfolgreichen Kernkompetenzen: das Bearbeiten und Veredeln von Stahlrohren und Flachstahl, die Herstellung von Stühlen und Tischen für den Objektbereich sowie die Fertigung von Sitzen für Sportstätten und Auditorien.